Kommentar: Aktuelle Smartwatches haben 3 grundlegende Probleme

Hallo Zusammen, dieser Artikel kommt vom neuen MobileNote-Schreiberling Dennis Vitt besser bekannt als Vitti von v-i-t-t-i.de. Ich werde hier immer mal wieder zu lesen sein, also gewöhnt euch mal langsam dran. 

Auf der IFA in Berlin wurden viele neue Smartwatches mit Android Wear vorgestellt, so hätten wir die Asus Zenwatch, die Samsung Gear S, Sony Smartwatch 3, LG G Watch R und auch die Moto 360.  Doch sie leiden alle gemeinsam, an diesen 3 Problemen. 

Im Grunde genommen sind die bisherigen Smartwatches von den technischen Daten recht ähnlich ausgestattet, von der Wahl des Prozessors, der Akku-Kapazität und der Software – alles gleich.Doch alle die tollen Smartwatches, die uns das Leben leichter machen sollten, haben 3 grundlegenden Probleme, die ich mal kurz zusammenfassen möchte.

Möglichkeiten

Klar, Android Wear steckt noch in den Babyklamotten, Kinderschuhe wären noch zu früh, viel kann man damit eigentlich nicht machen. Man braucht immer sein Smartphone bei sich, damit die Benachrichtigungen übertragen und angezeigt werden können. Für die ganzen Steuerungen wie Navigation oder auch die Musik weiter zu skippen braucht man das Smartphone in der Tasche, ja auch zum Telefonieren benötigt man das Smartphone bei sich. Für die Spracheingabe werden Befehle von der Uhr zum Handy geschickt, dann berechnet die Cloud die Eingabe und zeigt die “Aktion” auf demTelefon an. Besonders beim Joggen oder Sport ist das arg hinderlich und da halte ich die ganzen Fitness-Tracker für sinnvoller. Eine Ausnahme stellt da die Samsung Gear S dar, welche mit einer eigenen SIM-Karte bestückt werden kann und damit eigenständig laufen kann. Momentan sind die Smartwatches nur ein verlängerter Arm der Smartphones und ein Spielzeug, denn eigenständig können sie nicht agieren.

Kompatibilität

Wieder ein Thema an dem sich die Geister scheiden. Die einen sagen man braucht es nur für ein System zu optimieren, allerdings verkrault man dann ganz viele Kunden, wenn man es nicht tut. Bisher gibt es nur wenige Smartwatches die sowohl mit Android als auch mit iOS kompatibel sind. Wechselt man jetzt – aus welchen Gründen auch immer- von einem System auf das andere, könnte das geliebte Gadget am Handgelenk nicht mehr kompatibel sein. Sony geht da einen anderen Weg und schaltet bestimmte Funktionen nur für Sony Smartphones frei, was wiederum blöd ist.Ich wünsche mir für die kommenden Smartwatches, das sie sowohl mit iOS als auch mit Android funktionieren, dabei soll der Hersteller keine Rolle spielen.

Akkulaufzeit

Kommen wir zu einem Thema, was ich bei einer Smartwatch am wichtigsten finde: Die Akkulaufzeit. Bisher halten die Smartwatches gerade mal 1-2 Tage, wenn überhaupt. Klar, die Pebble sticht hier aus der Menge raus und hält damit knapp eine Woche je nach Nutzung. Doch die Smartwatches mit Android Wear halten im Schnitt gerade mal einen Tag – wenn überhaupt. Die Moto 360 zum Beispiel kommt gerade mal auf knapp 12 Stunden Akkulaufzeit bei normaler Nutzung. Dies ist etwas weniger, als mein OnePlus One durchhält und damit völlig inakzeptabel. Eine gute Smartwatch sollte mehrere Tage durchhalten und nicht schon zur Mittagszeit schlapp machen, dafür wären sicherlich viele Kunden bereit einen Preis von 200 Euro auf den Tisch zu legen. Mich eingeschlossen.

Ich wünsche mir für die nächste Smartphone-Generation eine viel längere Akkulaufzeit und mehr Funktionen, Android Wear 2.0 wurde schon für den Oktober mit vorgehaltener Hand angekündigt, hoffentlich tut sich da was. Dabei würde es für mich keine Rolle spielen, ob sie nun rund oder eckig ist.

Was würdet ihr euch von der nächsten Smartphone-Generation wünschen?

2 Kommentare

  1. MDK

    Wilkomen in der Matrix

  2. Pingback: Die Sache mit der Smartwatch - Henning Uhle

Kommentare sind geschlossen.