AMD schönt Bilanz

AMD verkauft noch in diesem Quartal seinen Firmensitz um ihn zurück zu leasen. Die Firmenzentrale in Austin, Texas soll voraussichtlich 164 Millionen Dollar einbringen. Dadurch wird die Bilanz des Unternehmens wesentlich verbessert, oder besser gesagt geschönt.

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AMD tut dies nicht zum ersten Male, schon 1998 und 2008 hatte AMD Immobilien verkauft und zurück-geleast. Wenn Unternehmen einen solchen Weg beschreiten, stecken in der Regel finanzielle Schwierigkeiten dahinter. Auch Nokia tat dies bereits.

Als deutsches Beispiel kann Karstadt genannt werden, hier hat man die Filialen verkauft und wieder geleast. Durch falsche Beratung kam es in Deutschland auch zum Verkauf von Schulgebäuden und Krankenhäuser nur um sie dann wieder zu leasen.

Es gibt aber auch andere kriminelle Gründe Immobilien zu verkaufen und rück zu leasen. Zum Beispiel hat das Schönen einen attraktiven Nebeneffekt auf die Manager-Boni, denn diese steigen sprungartig.  Auch hier ist Karstadt als Beispiel zu nennen. Ob dies aber auch auf AMD zutrifft, kann nicht bestätigt oder entkräftet werden.

In einem bestätigtem Falle ist es Betrug am Aktionär.

[Quelle: PC Welt + AMD]