Review: Windows 8.1 Tablet “Wi7” von Allview unter der Lupe

Erst vor Kurzem haben wir über das Allview Wi7 geschrieben, nun ist es soweit, uns das Billig Tablet mal genauer anzusehen. Dazu habe ich euch ein Video Review erstellt, dass ihr euch ansehen könnt, aber auch hier im Text werde ich alle Teile näher beleuchten.

Fassen wir erst einmal die Technischen Daten zusammen…

Das Tablet ist ein 7 Zoll Gerät mit Windows 8.1, so schnell könnte man es zusammenfassen. Aber dass würde dem ganzen nicht gerecht. Daher hier einmal die Liste der technischen Daten.

  • CPU: Intel® Atom™ Z3735G Burst up to 1,83 Ghz Quad Core
  • Display 7″, Kapazitiv multitouch, 1024*600 px
  • OS: Windows 8.1
  • Bluetooth, WLAN/n
  • Kameras: 2 MP rear, 0,3 MP front
  • RAM: 1 GB, ROM: 16 GB
  • Akku: 2.400 mAh

Videoreview:

Bildergalerie:

Und nun einmal die einzelnen Teile genauer betrachtet…

Display:

Für ein typisches 7 Zoll Display ist erstmal die Auflösung völlig in Ordnung, aber dennoch ist die Darstellungsqualität miserabel, selbst für ein so billiges Gerät. Die Sichtwinkel von den Seiten gehen noch, von oben ist es zu hell und von unten zu dunkel. Die Darstellungsebene befindet sehr tief im Display, so dass die Schrift sehr schnell ausfranzt. Die Touchempfindlichkeit geht in Ordnung.

Prozessor:

Der Intel® Atom™ Z3735G mit 1,83 Ghz ist ein Quad Core Prozessor der mittlerweile in allen preiswerten Windows Tablets verbaut ist. Die Arbeit verrichtet er in einem guten Tempo, aber hin und wieder kommt das System ins Stocken, was aber vertretbar ist.

Akku:

2.400 mAh wären für ein stromsparendes Smartphone völlig in Ordnung, aber hier handelt es sich zum einen um ein Tablet und zum anderen läuft es mit Windows 8.1. Diese Kombination saugt den Akku aus wie nix, sogar im Standby ist der sehr schnell verbraucht.

Speicher RAM/ROM:

Beim RAM sind wir ja mittlerweile Größen von über 2 GB gewöhnt und seit 64 bit Einzug gehalten haben, sogar über 4 GB. Hier werkelt nur 1 GB die für Windows Apps voll ausreichen.
Beim internen Speicher sieht das ähnlich aus, für Apps reichen die 16 GB, aber schon bei größeren Anwendungen wie das im Lieferumfang enthaltene Office Paket reizt die 16 GB voll aus. Bei mir sind nach einer Installation gerade mal rund 300 MB noch frei gewesen. Weitere Anwendungen, Musik, Videos oder Spiele haben da dann keinen Platz mehr.
Musik und Videos können aber noch auf separater SD Karte Platz finden.

Kuriosität:

Das Wi7 ist tatsächlich eine Kuriosität, denn Gehäuse, Display und Aufschrift sind total verdreht zusammen gebaut. Als erstes fällt auf, dass die Kameras unten verbaut sind, weiter, das die Lautstärkeregelung seitenverkehrt ist. Schaut man dann genau hin und wirft einen Blick in die Grafikeinstellungen liest man dort dass das Display auf 180° läuft. Ergo ein völlig verdrehtes Gerät.

Apps vs. Programme:

Windows Programme kennen wir seit der Existenz von Windows, nun kommen mit dem Windows Store noch kleine Apps hinzu. Diese sind auch sehr wichtig, denn der Umfang von normalen Programmen ist einfach zu groß für den kleinen Speicher. Dazu kommt das man für das Tablet ja eine Touch taugliche UI braucht.

Windows vs. Tabletsystem:

Wie die Akku- und Speicherproblematik zeigen, ist Windows nicht geeignet für ein Tablet. Hinzu kommt das die Kacheln zwar ein tolle Idee sind, aber das Gesamtsystem noch nicht ausgereift ist. Schon allein die Gesten, die man Intus haben muss sind nichts für Neulinge.

Zusammenfassung:

Wer für kleines Geld mal in die Welt der Windows Tablets rein schnuppern will, ist mit dem Wi7 gut bedient, darf aber keine großen Erwartungen an das Gerät stellen. Mir persönlich war es das Wert, um so nicht nur über Windows zu lamentieren sondern auch stichhaltige Aussagen machen zu können. Das Resultat, eine nette Spielerei, mehr aber auch nicht.

Kauf:

Das Wi7 gibt es direkt bei Allview fürn einen Preis von 69,95 Euro zuzüglich Versandkosten zu kaufen.

Allview WI7

Allview WI7
4.5

Display

4/10

    Kamera

    4/10

      Prozessor

      6/10

        Lautsprecher

        4/10

          Pros

          Cons